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  • Karsten Krone

Existiert er wirklich, der Weihnachtsmann?



Na klar, gibt es ihn, den Weihnachtsmann. Wer bringt denn sonst die Geschenke? Aber mit seiner Existenz haben sich schon viele Generationen beschäftigt. Es gibt sogar wissenschaftliche Abhandlungen darüber. Anhand von statistischen Zahlen wird darin berechnet, dass er sich zum Verteilen der Geschenke mit 1040 km/h bewegen müsste. Beim Abbremsen zum Verteilen und beim Beschleunigen würde er mit 20,6 Millionen Newton belastet – das würde nicht einmal der Weihnachtsmann überleben. Aber das ist reine Naturwissenschaft. Die weihnachtliche Magie wurde dort nicht berücksichtigt.


Hier also die wissenschaftlichen Fakten:


1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Es gibt aber 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen. Obwohl es sich dabei hauptsächlich Insekten und Bakterien handelt - vielleicht gibt es doch fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat?


2. Es gibt nahezu 2 Milliarden Kinder - Menschen unter 18 - auf der Welt. Da der Weihnachtsmann keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten besucht, sind nur noch ca. 378 Millionen Kinder zu beliefern. Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser.


3. Durch die verschiedenen Zeitzonen hat der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, wenn er von Osten nach Westen reist. Damit ergeben sich mehr als 800 Besuche pro Sekunde. Damit hat der Weihnachtsmann für jedes Haus nur 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit - vom Parken, Geschenke verteilen, bis zum Weiterfahren zum nächsten Haus. Bei der theoretischen Annahme, dass die 91,8 Millionen Stopps gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (das wären 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt), kommen wir auf die unglaublich Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt. Das wäre die 3.000-fache (!!!!) Schallgeschwindigkeit.


4. Dann wäre da noch das Gewicht. Nehmen wir an, jedes Kind bekommt Geschenke, die insgesamt ein Kilo wiegen, dann hätte die Geschenkefracht ein Gewicht von 378.000 Tonnen. Geht man davon aus, dass ein gewöhnliches Rentier 175 kg, eine fliegendes 10 x soviel ziehen kann, dann benötigt der so beladene Schlitten nicht acht oder neun Rentiere, man braucht 216.000 Rentiere. Da sind wir dann mal bei guten 410.400 Tonnen, die das Gespann insgesamt wiegt.


5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugen einen ungeheuren Luftwiderstand. Dabei werden die vorderen Rentiere enorm aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff beim Eindringen in die Erdatmosphäre. Die vorderen Tiere müssten pro Sekunde 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Sie würden praktisch augenblicklich verdampfen, genau wie die folgenden Tiere direkt danach. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden verpuffen. Auch dem Weihnachtsmann ergeht es nicht gut. Er wird einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt und mit der Kraft von 20,6 Millionen Newton an die Schlittenwand gepresst.


Betrachtet man alle 5 Punkte bedeutet das, dass es den Weihnachtsmann aus wissenschaftliche Sicht gar nicht geben kann. Aber wie anfangs schon gesagt, der Zauber von Weihnachten wir hier in keinster Weise bedacht. Jetzt muss ein jeder für sich selber entscheiden, woran sie oder er glaubt.

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